Maltherapie bei Ängsten von Kindern

MUT UND SICHERHEIT VON INNEN STÄRKEN

Ängste gehören zum Aufwachsen dazu. Manchmal werden sie aber so gross, dass sie den Alltag deines Kindes einschränken – beim Einschlafen, in der Schule oder beim Spielen mit anderen. Als Mutter oder Vater möchtest du helfen und merkst vielleicht, dass gut gemeinte Worte allein nicht reichen.

In meiner Praxis am Meierhofplatz in Zürich-Höngg begleite ich ängstliche Kinder und Jugendliche mit der Lösungsorientierten Maltherapie. Im geschützten Rahmen des Ateliers kann dein Kind ohne Druck neue, stärkende Erfahrungen machen.

Typische Anzeichen bei deinem Kind

Ängste zeigen sich bei Kindern auf sehr unterschiedliche Weise. Diese Anzeichen beschreiben Eltern häufig:

Sorgen und Grübeln

Dein Kind macht sich viele Gedanken darüber, was passieren könnte, und lässt sich nur schwer beruhigen.

Vermeiden und Rückzug

Neue Situationen, Ausflüge, Kindergeburtstage oder die Schule werden zur Herausforderung. Dein Kind möchte lieber zuhause bleiben.

Trennungsangst

Der Abschied von dir fällt deinem Kind schwer, etwa am Morgen in der Schule oder abends beim Einschlafen.

Körperliche Reaktionen

Bauchweh, Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder Unruhe können Ausdruck innerer Anspannung sein.

Wie Maltherapie unterstützen kann

In der Lösungsorientierten Maltherapie stellen wir die Angst nicht direkt dar. Stattdessen arbeiten wir mit Metaphern und inneren Bildern, die zu deinem Kind passen – zum Beispiel einem starken Tier, das es beschützt, einer Burg mit festen Mauern oder einem Licht, das den Weg zeigt.

Solche Bilder wirken stärkend und geben der Angst eine neue Form. Dein Kind erlebt beim Malen, dass es selbst etwas gestalten und verändern kann. Dabei richten wir den Blick bewusst auf seine Ressourcen: Was macht es mutig? Wann fühlt es sich sicher? Was hat ihm schon einmal geholfen?

So kann dein Kind nach und nach mehr Vertrauen in sich selbst gewinnen und eigene Strategien entwickeln, um mit Unsicherheit umzugehen. Jedes Kind geht dabei seinen eigenen Weg in seinem eigenen Tempo.

Ablauf und Einbezug der Eltern

Wir beginnen mit einem kostenlosen Erstgespräch. Du erzählst mir von deinen Beobachtungen, und wir klären, ob Maltherapie für dein Kind passend ist und ob eine Gruppe oder ein Einzelsetting besser geeignet ist.

Eine Stunde dauert 90 Minuten. Dein Kind kommt an, wählt Farben und Materialien und malt in Ruhe, während ich es aufmerksam begleite. Talent oder Erfahrung braucht es keine.

Nach den Stunden tauschen wir uns kurz aus. Du erfährst, was ich beobachte, und erhältst Anregungen, wie du dein Kind im Alltag unterstützen kannst. Bei Bedarf planen wir zusätzliche Elterngespräche.

Rahmen und Kosten

Alter

ab 4 bis ins Jugendalter

Dauer

90 Minuten

Termine

Mo–Do, 16.00–17.30 oder nach Vereinbarung bei Einzelsetting

Kosten

Gruppe, inkl. Material: 70 CHF / Einzelsetting, inkl. Material: 95 CHF

Häufige Fragen

Muss mein Kind über seine Ängste sprechen?

Nein. Gerade das ist eine Stärke der Maltherapie: Dein Kind kann sich über Bilder ausdrücken, ohne seine Ängste in Worte fassen zu müssen. Es bestimmt selbst, wie viel es erzählen möchte.

Was, wenn mein Kind sich nicht traut, alleine zu kommen?

Das ist bei ängstlichen Kindern ganz verständlich. Wir lassen uns Zeit fürs Kennenlernen. Beim Erstgespräch bist du dabei, und wir finden gemeinsam einen Weg, der sich für dein Kind sicher anfühlt.

Ersetzt Maltherapie eine ärztliche oder psychologische Abklärung?

Nein. Maltherapie ist eine ergänzende Begleitung und stellt keine Diagnosen. Bei starken oder anhaltenden Ängsten empfehle ich, auch eine Fachperson aus Medizin oder Psychologie beizuziehen.

Kontakt

Ich freue mich darauf, von dir zu hören.

Adresse

Gsteigstrasse 2, 8049 Zürich